Nike Mercurial Fußballschuhe
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Mercurial Fußballschuhe von Nike – Superfly 11 und Vapor 17 in den Stufen Academy, Club, Pro und Elite
Zwei Schuhe, eine Familie, zwei völlig verschiedene Aufgaben: Der Vapor 17 und der Superfly 11 sind beide auf Tempo ausgelegt, meinen damit aber nicht dasselbe. Der eine bringt dich in engen Räumen um den Gegenspieler herum, der andere schickt dich auf der Außenbahn in den freien Raum. Wer sich für die falsche Seite entscheidet, trägt einen guten Schuh am falschen Platz. Bei Vereinsexpress bekommst du beide Linien in allen vier Stufen samt Kindermodellen – wir ordnen für dich ein, wo die Unterschiede tatsächlich liegen.
Vapor 17 oder Superfly 11 – welche Art von Tempo brauchst du?
- Nike Mercurial Vapor 17: Nike beschreibt diese Linie mit Light Speed, und das trifft es. Der Schuh ist auf scharfe Haken und enge Wendungen ausgelegt. Das Atomknit legt sich wie eine zweite Haut über den Fuß und hält den Ball beim Dribbling dicht bei dir, während die FlyLite-Sohle mit ihrem Torsions-Element für Standfestigkeit sorgt. Die Chevron-Nocken fallen schärfer aus als beim Schwestermodell. In der Elite-Stufe wiegt der Vapor 17 gerade einmal 150 Gramm und ist damit der leichteste Mercurial im Nike Sortiment.
- Nike Mercurial Superfly 11: Hier lautet die Ansage Max Speed – gemeint ist der explosive Antritt in offene Räume hinein. Das FlyWeave Ultra verbindet FlyKnit mit eingewobenen Flywire-Fasern, die den Zug der Schnürsenkel bündeln und den Fuß fest an seinem Platz halten. In der Sohle sitzt sichtbar ein Air Zoom Airbag, der laut Nike 23 % mehr Energy Return liefert als das zuvor eingesetzte System. Dazu kommt eine Einlegesohle aus ZoomX-Foam. Das Elite-Modell bringt 170 Gramm auf die Waage.
Kurz gefasst: Lebt dein Spiel von Antäuschen, Dribbling und Drehungen auf engem Raum, greifst du zum Vapor 17. Läufst du als Stürmer hinter die Kette oder ziehst du außen lange Sprints an, ist der Superfly 11 der richtige Schuh.
Was ändert sich zwischen Elite, Pro, Academy und Club?
- Elite: Die Spitze mit der vollständigen Technik. Beim Vapor 17 Elite treffen Atomknit, ACC-Beschichtung und die FlyLite-Sohle aufeinander, dazu kommen sichtbare Perforationen an Ferse und Sohlenplatte, die weiteres Gewicht sparen. Der Superfly 11 Elite verbindet FlyWeave Ultra und ACC mit Air Zoom und der ZoomX-Einlegesohle. Einteilig konstruiert sind beide Spitzenmodelle, dazu tragen sie eine U-förmige Fersenkappe.
- Pro: Diese Stufe übersetzt die Oberklasse in eine einfachere Form. Der Vapor 17 Pro trägt FlyKnit über einer Hybrid Plate, verzichtet auf den Air Bag und bleibt mit 160 Gramm der leichtere der beiden Pro-Schuhe. Beim Superfly 11 Pro sitzt dagegen ein Air Zoom Bag in der Hybrid Plate, wodurch dieses Modell bei 177 Gramm landet. Die Turf-Ausführung des Vapor 17 Pro bekommt zusätzlich eine ReactX-Mittelsohle für mehr Dämpfung auf hartem Boden.
- Academy: Die mittlere Stufe arbeitet mit Synthetik und Mesh. Beim Vapor 17 Academy verläuft das Mesh senkrecht, beim Superfly 11 Academy waagerecht, beide Male mit NikeSkin kombiniert. Die Sohlenplatte teilen sich die zwei Modelle. In den Hallen- und Turf-Ausführungen des Vapor Academy steckt zusätzlich eine Cushlon 3.0 Mittelsohle. Bemerkenswert: Den Strick-Kragen, den Elite und Pro nicht mehr führen, behält der Superfly 11 Academy.
- Club: Der Einstieg verzichtet auf Premium-Technik und setzt auf Bluelight Upper mit Bluelight Tooling. Beim Superfly 11 Club ersetzt eine vereinfachte hohe Silhouette mit Sock-Kragen den Dynamic Knit Cuff. Sauber verarbeitet und gut zu spielen ist diese Stufe allemal – als Einstieg für Freizeitkicker, für den Nachwuchs oder als zweites Paar.
Welche Technik steckt in den beiden Linien?
- Atomknit: Das Obermaterial des Vapor 17 Elite ist ein hauchdünnes, stark durchscheinendes FlyKnit-Material, aus einem Stück gefertigt. Es umschließt den Fuß eng, und Perforationen an Ferse und Platte drücken das Gewicht weiter nach unten. Am Fuß fühlt sich das nahezu barfuß an.
- FlyWeave Ultra: Beim Superfly 11 Elite verbindet Nike FlyKnit mit eingewobenen Flywire-Fasern. Diese Fasern nehmen den Zug der Schnürung auf, sodass der Fuß bei harten Antritten wie bei langen Läufen ruhig im Schuh bleibt.
- ACC (All Conditions Control): Diese Behandlung liegt auf dem Obermaterial und sorgt dafür, dass Ballgefühl und Grip bei Regen genauso ausfallen wie bei trockenem Wetter.
- FlyLite: Die durchsichtige Sohlenplatte des Vapor 17 Elite bringt ein Torsions-Element mit, das dich bei schnellen Wendungen stabilisiert. Beim Antritt bekommst du einen direkten, federnden Abdruck.
- Air Zoom: In der durchsichtigen Platte des Superfly 11 Elite steckt sichtbar ein Airbag, das Air Zoom Oxygen System. In der AG-Pro-Ausführung fällt diese Air Unit schmaler aus, damit die typische Stollenanordnung für Kunstrasen Platz findet.
- ZoomX Foam: Die reaktive Schaum-Einlegesohle stammt aus Nikes Laufsport-Portfolio. Im Karton des Superfly 11 Elite liegen zwei Einlegesohlen: die ZoomX-Version für mehr Rückmeldung und eine leichtere Variante, die rund 4 Gramm einspart.
- Hybrid Plate: Sie trägt ebenfalls ein Torsions-Element für Drehbewegungen. Im Vapor 17 Pro läuft sie ohne Air Unit, im Superfly 11 Pro mit – genau darin liegt der Unterschied zwischen den beiden Pro-Modellen. Auch die Academy-Ausführungen beider Linien nutzen diese Platte, dort ohne Airbag.
- ReactX und Cushlon 3.0: Beides sind Dämpfungsschäume für harte Beläge. ReactX steckt in der Turf-Variante des Vapor 17 Pro, Cushlon 3.0 in den Hallen- und Turf-Ausführungen des Vapor 17 Academy.
- Chevron Studs: Die pfeilförmigen Nocken im Vorfuß sind beim Vapor schärfer geschnitten und auf scharfe Cuts im Gedränge ausgelegt. Der Superfly ergänzt sie hinten um Bladed Studs, was bei langen Sprints den Antritt und die Standfestigkeit unterstützt.
- Bluelight Tooling: Die Einstiegssohle der Club-Stufe kommt ohne Premium-Technik aus, ist aber sauber gefertigt.
Welche Sohle gehört unter deinen Mercurial?
- FG (Firm Ground): Der Klassiker für trockenen, festen Naturrasen. Die Nocken finden Halt, ohne im Boden zu versinken.
- AG (Artificial Ground): Für modernen Kunstrasen abgestimmt, mit konischen Donut-Hole-Stollen, die den Druck gleichmäßig verteilen und viel Traktion bringen. Beim AG-Pro des Superfly 11 Elite fällt die Air Unit dafür schmaler aus.
- SG-Pro AC (Soft Ground): Gedacht für nassen, aufgeweichten Rasen. Metallstollen zum Herausnehmen greifen tiefer in den Boden, und das Anti-Clog-System sorgt dafür, dass Gras und Schlamm nicht kleben bleiben.
- TF (Turf): Passt auf Hartplätze, Asche und ältere Kunstrasenfelder. Weil sich der Druck auf viele kleine Multinocken verteilt, hält diese Sohle auch stärkeren Abrieb aus.
- IN (Indoor): Für Hallenboden und Futsal liegt eine flache Gummisohle ohne jedes Nockenprofil unter dem Schuh.
- MG (Multi-Ground): Die Mischsohle für alle, die werktags über Kunstrasen laufen und am Wochenende auf Naturrasen stehen.
Fällt der Mercurial schmal aus – und welche Größen führt ihr?
Ja, diese Linie ist eng geschnitten. Fühlt sich das Paar zu knapp an, empfiehlt Nike selbst, eine halbe Nummer höher zu greifen. Vor allem bei den Elite-Modellen fällt das auf, denn die Strickmaterialien Atomknit und FlyWeave Ultra bleiben formstabil und weiten sich kaum. Hat dein Vorfuß viel Volumen, schau dir vorher zum Vergleich eine breiter geschnittene Nike Serie an.
Für Damen und Herren liegt die Spanne meist zwischen EU 36 und EU 47,5. Kindergrößen decken wir von EU 32 an bis hinauf zu EU 38,5 ab. Bei den Farben bringt Nike für den Mercurial mehrmals im Jahr neue Colorways heraus – im Sortiment stehen unter anderem Grün, Gelb, Silber, Gold, Coral, Blau, Rot und Schwarz.
So bleibt dein Mercurial länger fit – typische Fehler vermeiden
- Erst zu Hause an die Reinigung denken: Erde, Rasenreste und Schlamm gehen am leichtesten ab, solange sie feucht sind. Eine weiche Bürste oder ein nasses Tuch gleich nach dem Abpfiff reicht dafür aus.
- Die Schuhe an der Heizung parken: Wärmequellen und direkte Sonneneinstrahlung lassen das Obermaterial verhärten und können den feinen Strickstrukturen von Atomknit und FlyWeave Ultra schaden. Zeitungspapier im Schuh und ein Platz bei Raumtemperatur sind die bessere Lösung.
- Rissige Nocken übersehen: Nach jedem Einsatz lohnt der prüfende Blick auf die Nocken. Gebrochene Exemplare kosten dich Halt und können zu einer Verletzung führen.
- Metallstollen nicht nachziehen: Bei der SG-Pro AC gehört ein kurzer Check dazu, ob alle Stollen fest sitzen. Beschädigte Exemplare tauschst du einzeln aus.
- Zum Putzmittel mit Chemie greifen: Auch bei starkem Schmutz genügen lauwarmes Wasser und ein milder Reiniger. Scharfe Mittel setzen der Oberfläche zu.
Warum den Nike Mercurial bei Vereinsexpress bestellen?
Bei uns dreht sich alles um Fußball, und Speed-Schuhe wie dieser gehören zu den Modellen, über die in der Kabine am meisten geredet wird. Als Fußball-Spezialist haben wir die komplette Familie an einem Ort versammelt: Vapor 17 und Superfly 11, jeweils von Club über Academy und Pro bis hinauf zur Elite, dazu die Kindervarianten für den Nachwuchs. Ob du ein Paar für dich suchst oder als Trainer gleich mehrere Spieler ausstattest – hier findest du beide Wege abgedeckt.
Der Weg zum passenden Modell ist kurz: Filtere die Nike Mercurial nach Linie, Stufe, Sohlentyp und Größe, und übrig bleibt genau das, was zu deinem Platz passt. Weil diese Serie eng ausfällt, lohnt vorher ein Blick in unsere Größentabellen. Zwickt das Paar trotzdem, tauschen wir es dir ohne Umstände um. Vom Mercurial haben wir reichlich vorrätig, sodass dein Paket zügig rausgeht – Schienbeinschoner, Stutzen und Einlegesohlen legst du gleich mit hinein.
Wir wissen, dass am Ende jeder Bestellung jemand steht, der am Wochenende auflaufen will. Kurze Lieferwege, ein Tausch ohne Diskussion und eine Auswahl, die nichts vermissen lässt – dafür steht unser Name.
Häufige Fragen zum Nike Mercurial
Nutzen sich Speed-Schuhe schneller ab als robustere Modelle?
In der Tendenz ja, und das liegt in der Sache selbst. Atomknit und FlyWeave Ultra sind hauchdünn gefertigt, damit du möglichst viel vom Ball spürst und wenig Gewicht mitschleppst – Robustheit ist dabei nicht das erste Ziel. Wer regelmäßig mehrmals wöchentlich spielt, kommt erfahrungsgemäß auf eine Nutzungsdauer von etwa zehn bis vierzehn Monaten. Wer den Zeitraum strecken will, wechselt zwischen zwei Paaren und bleibt konsequent beim passenden Sohlentyp.
Was hilft gegen Geruch im Schuh?
Nimm nach jeder Einheit die Einlegesohle heraus, lockere die Schnürung und lass beides an der Luft trocknen – Restfeuchte im geschlossenen Schuh ist die Hauptursache. Zeitungspapier nimmt die Nässe schneller auf als Warten allein. Bleibt es unangenehm, helfen ein wenig Natron über Nacht oder ein Schuhspray; die Waschmaschine ist für den Mercurial dagegen keine Lösung.
Was mache ich, wenn eine Nocke abbricht?
Spiel nicht damit weiter, denn du verlierst an dieser Stelle Halt und riskierst eine Verletzung. Bei FG-, AG- und TF-Sohlen sind die Nocken fest angespritzt und lassen sich nicht einzeln erneuern, hier steht dann ein neues Paar an. Anders bei der SG-Pro AC: Deren Metallstollen schraubst du heraus und ersetzt sie einzeln, ohne den ganzen Schuh zu tauschen.